2009/11/07 (Sat) 06:22:45 Drop!
Gedanken zu SF SFについて考えたり
Gedanken zu SF SFについて考えたり
Ich schaue gerade einen SF-Film, der im Weltraum spielt. Und wie immer (?) ist es so, dass einem die Maschinen echt Angst einjagen. Künstliche Intelligenz ist ja so ne Sache. Erinnern wir uns an „2001 A Spacy Odyssey“. Da war der Computer HAL (?) auch so ein fieses Viech, das man überwinden musste. Aber diese grundsätzliche Angst, dass einen so ein Computer mit seiner auf Daten und Fakten basierenden Intelligenz spielend überwinden könnte, würde er den Sinn von „Lügen“ verstehen, gibt es vielleicht auch schon seit viel früher. Ich bin nur nicht der größte Cineast ---- oder sagen wir mal: ich könnte mir auch mehr Mühe geben die Filmgeschichte systematisch aufzurollen, da mir das sogar eigentlich Spaß machen würde.
Wie auch immer, Computer sind in SF meist echt böse. Man sieht keinerlei Emotionen. Hat der Computer einen Bildschirm oder sogar ein menschliches Hologram-Gesicht, wird das Vertrauen in dieses natürlich bald in Frage gestellt. Und da wir nun mal Menschen sind, stellen wir fest, dass wir mit unseren ganz wesentlichen, menschlichen Gefühlen und Kommunikationswegen nicht mehr weiterkommen. Unheimlicher geht es kaum.
Interessant finde ich, dass Geisterfilme in Deutschland eher weniger erfolgreich sind, bzw. weniger Geisterfilme produziert werden als in Japan. Dabei ist die Psychologie des Unheimlichen bei Mensch-vs-Computer-Filmen doch ganz ähnlich. Vielleicht gibt es noch den Unterschied, dass die Geister (manchmal) früher Menschen waren und sich somit auch erstaunlich menschlich an ihren Schandtaten erfreuen können, deren unglaublich negativen Emotionen und Rachpläne gehen dann aber doch oft ins Übermenschliche. Dafür braucht man die Geister ja. Bei uns in Deutschland, aber natürlich auch in den USA sind es gleich von Beginn an böse Menschen, die einfach mal von Grund aus Böse sind. Oder eben Computer.
In Japan gibt es übrigens zwei Begriffe (die es hier sicherlich auch geben wird): einer, der Ausdrückt, dass Menschen am Zeitpunkt ihrer Geburt nur „gut“ sind, ein anderer, der das Gegenteil behauptet. Wie man das Ganze mit der immer noch praktizierten Todesstrafe verbindet, muss ich noch untersuchen. Jedenfalls sind die meisten Japaner doch irgendwie vom Gutem im Menschen überzeugt. Daher wohl auch der Bedarf an bösen Geistern in Filmen … und die Tatsache, dass die Insassen im Todestrakt – und nur diese – psychologisch betreut und dahingehend gecoacht werden, dass sie ihre Taten bereuen und letztlich oft bereit sind ihr Leben für die Verbliebenen ihrer Opfer zu geben. Nett.
Jetzt fällt mir gerade der Film „Sunshine“ ein. Da gab es Geister im Weltraum, oder nicht? Und die, bzw. die Menschen brachten sich dann gegenseitig alle um, um zu verhindern, dass die Erde gerettet würde. Naja, das Thema kann man ja so oder so sehen.
Mittlerweile wird mein Film nach etwa einer Stunde doch sehr vorhersehbar (ok, ich bin jetzt auch nicht die Schnellste). Mir würde auch schon ein 08/15-Ende einfallen. Aber geben wir der Sache doch einfach mal eine Chance!
Toll sind natürlich dann letzten Endes Filme wie „Bladerunner“, in denen einfach mal das Wesen des Menschen auf eine Weise hinterfragt wird, wie sie Vielschichtiger nicht sein könnte. Wo beginnt Menschlichkeit? Braucht man einen Menschen für Menschlichkeit? Gilbt es auch Menschen ohne Emotionen (= Psychopathen)? Und wenn ja (why not?), was dann? Und dazu braucht man noch nicht einmal Roboter, Klone oder Cyborgs.
Apropos, „I’m a cyborg, but that’s ok“ ist auch ein ganz feiner Film, hat mit diesem Text aber Null zu tun.
OK, Film vorbei. Irgendwie ein plattes Ende und besonders ein Punkt ist mir nicht wirklich klar. Könnte an mir liegen, könnte am Film liegen. Überraschendes Ergebnis ist nur, dass der Computer nur teilweise „böse“ war. Weiteres Ergebnis: es gibt das Gute im Menschen und Großkonzerne sind scheiße. Hmmm. Bin mental schon wieder auf der Suche nach dem nächsten Film. Ende.
Wie auch immer, Computer sind in SF meist echt böse. Man sieht keinerlei Emotionen. Hat der Computer einen Bildschirm oder sogar ein menschliches Hologram-Gesicht, wird das Vertrauen in dieses natürlich bald in Frage gestellt. Und da wir nun mal Menschen sind, stellen wir fest, dass wir mit unseren ganz wesentlichen, menschlichen Gefühlen und Kommunikationswegen nicht mehr weiterkommen. Unheimlicher geht es kaum.
Interessant finde ich, dass Geisterfilme in Deutschland eher weniger erfolgreich sind, bzw. weniger Geisterfilme produziert werden als in Japan. Dabei ist die Psychologie des Unheimlichen bei Mensch-vs-Computer-Filmen doch ganz ähnlich. Vielleicht gibt es noch den Unterschied, dass die Geister (manchmal) früher Menschen waren und sich somit auch erstaunlich menschlich an ihren Schandtaten erfreuen können, deren unglaublich negativen Emotionen und Rachpläne gehen dann aber doch oft ins Übermenschliche. Dafür braucht man die Geister ja. Bei uns in Deutschland, aber natürlich auch in den USA sind es gleich von Beginn an böse Menschen, die einfach mal von Grund aus Böse sind. Oder eben Computer.
In Japan gibt es übrigens zwei Begriffe (die es hier sicherlich auch geben wird): einer, der Ausdrückt, dass Menschen am Zeitpunkt ihrer Geburt nur „gut“ sind, ein anderer, der das Gegenteil behauptet. Wie man das Ganze mit der immer noch praktizierten Todesstrafe verbindet, muss ich noch untersuchen. Jedenfalls sind die meisten Japaner doch irgendwie vom Gutem im Menschen überzeugt. Daher wohl auch der Bedarf an bösen Geistern in Filmen … und die Tatsache, dass die Insassen im Todestrakt – und nur diese – psychologisch betreut und dahingehend gecoacht werden, dass sie ihre Taten bereuen und letztlich oft bereit sind ihr Leben für die Verbliebenen ihrer Opfer zu geben. Nett.
Jetzt fällt mir gerade der Film „Sunshine“ ein. Da gab es Geister im Weltraum, oder nicht? Und die, bzw. die Menschen brachten sich dann gegenseitig alle um, um zu verhindern, dass die Erde gerettet würde. Naja, das Thema kann man ja so oder so sehen.
Mittlerweile wird mein Film nach etwa einer Stunde doch sehr vorhersehbar (ok, ich bin jetzt auch nicht die Schnellste). Mir würde auch schon ein 08/15-Ende einfallen. Aber geben wir der Sache doch einfach mal eine Chance!
Toll sind natürlich dann letzten Endes Filme wie „Bladerunner“, in denen einfach mal das Wesen des Menschen auf eine Weise hinterfragt wird, wie sie Vielschichtiger nicht sein könnte. Wo beginnt Menschlichkeit? Braucht man einen Menschen für Menschlichkeit? Gilbt es auch Menschen ohne Emotionen (= Psychopathen)? Und wenn ja (why not?), was dann? Und dazu braucht man noch nicht einmal Roboter, Klone oder Cyborgs.
Apropos, „I’m a cyborg, but that’s ok“ ist auch ein ganz feiner Film, hat mit diesem Text aber Null zu tun.
OK, Film vorbei. Irgendwie ein plattes Ende und besonders ein Punkt ist mir nicht wirklich klar. Könnte an mir liegen, könnte am Film liegen. Überraschendes Ergebnis ist nur, dass der Computer nur teilweise „böse“ war. Weiteres Ergebnis: es gibt das Gute im Menschen und Großkonzerne sind scheiße. Hmmm. Bin mental schon wieder auf der Suche nach dem nächsten Film. Ende.
この記事に対するコメント
„Bladerunner“ hat zu viel Verschiedenes wie
"Director's Cut?"
Hast Du Alle gesehen?
"Director's Cut?"
Hast Du Alle gesehen?
2009/11/07(土) 18:16:40 | URL | Allgreen #- | change entry 編集
Die KI kann eigentlich nicht "nur" gut oder "nur" boese sein, weil sie von Menschen gemacht ist. Menschen sind auch nicht ausschliesslich gut oder boese. Man kann vielleicht sagen, dass das einzige differenzierte in diesem Film tasaechlich die KI war :-D
2009/11/09(月) 09:59:05 | URL | bmsevo #- | change entry 編集
Zu dem Part über unheimliche, künstliche Intelligenz fällt mir grad ein Begriff ein, über den ich vor kurzem in einem Video gestolpert bin: The Uncanny Valley ist ein paradoxer Effekt, der unser Empfinden solcher Wesen gegenüber beschreibt, wenn diese menschliche Züge annehmen. Bei einer Maschine, oder einem Roboter (wie zum Beispiel einem Roboterarm an einem Fließband oder einem normalen PC ohne Sprachausgabe) ist unsere Reaktion neutral. Nimmt eine Maschine annähernd Menschliche Züge an, ist aber eindeutig künstlich (ein Spielzeugroboter, Megaman, ...) so ist unsere Reaktion noch immer positiv, weil wir es eventuell sogar niedlich finden. Dann wird's tricky: In der vierten Phase, in der ein Android oder ein computergeneriertes Bild nicht mehr vom Menschen zu unterscheiden ist (und erst dann) stehen wir diesem wieder wohlwollend gegenüber. Das UV aber ist dieses seltsame dritte Level, in dem die Maschine versucht den Menschen realistisch zu immitieren, man aber noch immer den trug durchschauen kann (ich stell mir da annähernd realistisch aussehende Menschen in aktuellen Computerspielen vor und vielleicht zählt HAL9000 aus 2001 auch dazu, weil er menschliche Emotionen mimt). Ich hoffe ich hab das einigermaßen richtig erklärt und nicht zu viel Murks erzählt ^^
2009/11/21(土) 02:47:51 | URL | マリオ #n9JQH/ik | change entry 編集
Wenn du dich auf die genialste Serie überhaupt einlassen willst, schau dir das Remake von "Battlestar Galactica" an. Hat vier Staffeln dann ist es zu Ende. Neuerfindung des Science Fiction-Genres. Es geht mehr um Charaktere, Gesellschaft, Politik, Religion, Gott, Götter, Psychologie. Na los, worauf wartest du noch ;-)) Ok, ich kann dir alle Folgen geben ;-) Bis gleich!
2009/11/23(月) 12:38:42 | URL | ddd #- | change entry 編集
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